Vegan,  Vegetarisch

Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu

Wir haben sie sicher alle: Kulinarische Kindheitserinnerungen. Dieses vertraute Gefühl, das in uns hochkommt, wenn wir eine Speise aus Kindertagen essen. Mein Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu tut genau das und ist darüber hinaus echtes veganes Seelenfutter. Schnell gemacht mit Zutaten aus dem Vorratsschrank und dank des Räuchertofus ohne Fleisch, aber dennoch herzhaft lecker- so muss die schnelle Feierabendküche sein.

Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu

Heute möchte ich Euch ein ganz besonderes Rezept vorstellen. Es hat mich quasi durch meine komplette Kindheit begleitet und zaubert mir noch heute ein riesengroßes Lächeln ins Gesicht. Mein Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu ist eine meiner kulinarischen Kindheitserinnerungen, die ich auch heute noch sehr oft genieße. Der Grund: Der Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu ist…

  • schnell gemacht,
  • ein leckeres vegetarisches Abendessen
  • mit wenigen Zutaten gemacht (davon die meisten aus dem Vorratsschrank),
  • gerade in den Wintermonaten wohlig wärmend,
  • durch den Tofu reich an Proteinen,
  • ein vegan Rezept und
  • herzhaft lecker – ganz ohne Fleisch.
Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu

Kartoffelbrei mit Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu: Soulfood geht auch vegan

Aber jetzt mal ehrlich: Natürlich hat meine Mama damals nicht mit Räuchertofu und Margarine gekocht, sondern mit Wurst und Butter. Damals gab es den Begriff »vegan« wahrscheinlich noch gar nicht, Tofu war hoch exotisch und nur schwer zu bekommen. Da war die Wurst vom Fleischer schon alltäglicher. Heute findet man sowohl Tofu als auch Margarine und andere rein pflanzliche Alternativen in jedem Supermarkt – zum Glück. Vor allem der Tofu ist für den Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu sehr wichtig. Die rauchige Note gibt dem ganzen so einen herrlich herzhaften und deftigen Touch. Warum Ihr für dieses vegane Rezept lieber zu Räuchertofu anstatt Naturtofu greifen sollten und worin sich die beiden unterscheiden, erkläre ich Euch jetzt.

Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu

Natur, geräuchert oder cremig weich – Tofu ist gesund und eine echte Bereicherung

Tofu ist ein aufstrebender Star am Food-Himmel. Obwohl er in Asien schon seit tausenden von Jahren gegessen wird, gibt es ihn hier erst seit den 90er-Jahren. Doch auch damals hat ihn sicher kaum jemand gekauft, weil er durch den langen Transport mit hoher Wahrscheinlichkeit unbezahlbar war. Heute ist das anders. Tofu erfreut sich gerade bei Vegetariern und Veganern großer Beliebtheit. Er ist nicht nur vielseitig einsetzbar, sondern obendrein sehr gesund und wertvoll für unseren Körper.

Tofu enthält so viel Eiweiß wie die meisten Fleischsorten und ist daher eine ideale Proteinquelle für Menschen, die auf Fleisch verzichten. Weiterhin ist Tofu reich an Eisen, an dessen Mangel vor allem Frauen häufig leiden. Am besten nehmt Ihr Tofu zusammen mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln, wie Paprika oder Kohl zu Euch, dann kann das Eisen noch besser vom Körper aufgenommen werden. Ein weiterer großer Pluspunkt ist, dass Tofu weder Gluten noch Laktose oder Cholesterin enthält. Nimmt man die gerade einmal 85 Kalorien pro 100 Gramm hinzu, sollte klar sein, dass Tofu ein wirklich wertvolles Lebensmittel ist.

Räuchertofu gewürfelt und am Stück, Gewürzgurken im Glas: Zutaten für Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu

Naturtofu vs. Räuchertofu: Welcher ist der bessere Tofu von beiden?

Jetzt ist es nur noch eine Frage des Geschmacks, ob Ihr lieber zu Naturtofu, Räuchertofu oder Seidentofu greift.

Naturtofu schmeckt sehr mild und neutral. Daher eignet er sich perfekt zum Marinieren oder als Einlage in vegetarischen Suppen.
Räuchertofu hat durch das Räuchern bereits ein wunderbar intensives Aroma und dazu noch eine etwas festere Konsistenz. Das macht ihn zum perfekten Fleischersatz in Eintöpfen und Aufläufen. In meinem Rezept für Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu übernimmt er problemlos die Rolle der Wurst. Er ist durch seinen kräftigen Geschmack die beste Wahl für dieses Rezept.
Seidentofu enthält viel Flüssigkeit, ist daher sehr weich und beinah cremig. Er eignet sich gut für Süßspeisen oder als Füllung für eine vegetarische Quiche.

Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu

Kartoffelbrei mit Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu: Flott gemacht, vegan und wenige Zutaten

Für mich spielt allerdings das Ergebnis eine größere Rolle. Mein Ziel war es auch in einer veganen Ernährung die Genussmomente erleben zu können, die mich als Kind glücklich gemacht habe. Räuchertofu ist diesbezüglich meine persönliche Rettung, um meinen Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu auch heute noch auf den Speiseplan zu setzen. Ganz nebenbei: Gewürzgurken in herzhaften Speisen sind auch nicht zu unterschätzen. Sie geben dem Kartoffelbrei eine angenehme Säure. Außerdem habe ich sie wegen ihrer langen Haltbarkeit fast immer im Kühlschrank. Traut Euch und probiert diese Kombination einfach mal aus. Mit meinem Rezept für Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu werdet Ihr sicher nicht enttäuscht.

Viel Spaß und carry on cooking!

Pinterest Pin Kartoffelbrei mit Räuchertofu, Gurke und Zwiebeln vegan

P.S.: Mit meinem Rezept für den Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu nehme ich mal wieder an der Blogger-Aktion »Leckeres für jeden Tag« teil. Eine Aktion mit der ich und weitere großartige Blogger Euch jeden Monat tolle Rezepte präsentieren. Diesen Monat lautet das Thema »Kindheitsklassiker«.
Ihr wollt noch mehr Rezepte? Dann schaut auf diesen tollen Blogs vorbei oder folgt uns auf Facebook und Instagram.

Conny von Mein wunderbares Chaos mit Eierschmier – wie bei Oma Guschte
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Apfelküchle mit Zimt und Zucker
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Tanja von Liebe & Kochen mit Risotto-Milchreis mit Quitten-Kompott
Patricia von Probieren und Studieren mit Milchnudeln wie von früher
Britta von Backmaedchen 1967 Gedeckter Apfelkuchen wie von Oma
Jill von Kleines Kuliversum mit Grüne Bohnensuppe – Bouhneschlupp
Silke von Blackforestkitchen Windbeutel im Schwarzwälder Kirsch-Style
Sylvia von Brotwein mit Grießbrei kochen
Ronald von Fränkische Tapas mit Schokokuchen

Foodblog-Party Leckeres für jeden Tag

Rezept drucken
Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu
Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu
Vorbereitung 20 Minuten
Kochzeit 25 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Kartoffelbrei
Geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu
Vorbereitung 20 Minuten
Kochzeit 25 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Kartoffelbrei
Geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu
Kartoffelbrei mit geschmorten Zwiebeln, Gurken & Räuchertofu
Anleitungen
  1. Die Kartoffeln schälen, vierteln und mit dem Salz in kochendem Wasser ca. 20 Minuten garen.
  2. In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und würfeln. Den Räuchertofu sowie die Gewürzgurken ebenfalls würfeln.
  3. Das Pflanzenöl in einer Pfanne auf mittlere bis hohe Hitze bringen und den Tofu darin ein paar Minuten goldbraun braten. Anschließend die Hitze reduzieren, die Zwiebeln hinzugeben und beides für weitere 5 Minuten braten. Ganz zum Schluss die Butter sowie die Gewürzgurken zugeben, mit Salz & Pfeffer würzen und die Pfanne von der Flamme nehmen.
  4. Die Kartoffeln abgießen und dabei 1 große Tasse des Kochwassers auffangen. Die Margarine/Butter darin schmelzen und zum Stampfen der Kartoffeln wieder mit in den Topf geben. Den Kartoffelbrei mit Salz und Muskat abschmecken. Die geschmorten Zutaten mit dem Kartoffelbrei vermengen oder separat servieren. Fertig!

20 Kommentare

    • Frances

      Hey Izabella, ich danke Dir! Milch geht natürlich auch. Ich nehme dann immer ungesüßte Sojamilch – die geht ebenso gut wie Kuhmilch. Dann bleibt das ganze auch vegan 😉 Beste Grüße, Frances!

    • Frances

      Lieben Dank Tanja 🙂 Flott gemacht ist es wirklich und dafür richtig lecker – es muss halt nicht immer aufwendig sein 😉 Lasst Euch die Erbsensuppe schmecken (davon hätte ich übrigens auch gern eine Portion). Viele Grüße, Frances!

  • Ronald

    Hallo Frances,
    Kartoffelbrei ist auch ein Kindheitsklassiker von mir. Aber Tofu gab es damals in den 60ern noch nicht. Muss ich unbedingt einmal probieren.
    Danke für das Rezept und noch einen schönen Sonntag
    Ronald

    • Frances

      Dankeschön lieber Ronald 🙂 Ja, Tofu war damals sicher noch nicht in Europa angekommen. Aber jetzt ist er sehr beliebt und ein wunderbarer Fleischersatz. Viele Grüße, Frances

  • Conny

    Liebe Frances,
    Räuchertofu mag ich sehr gerne, aber das zwischen Kartoffelbrei und mir – das ist echte Liebe. Und da brauche ich wirklich gar nichts dazu. Sehr lecker, Dein Kindheitsklassiker!
    Herzlichst, Conny

    • Frances

      Vielen Dank liebe Conny 🙂 Ich liebe Kartoffelbrei auch sehr und könnte ihn fast jeden Tag essen. Ich garantiere Dir, meine Variante ist ebenso liebenswert wie Kartoffelbrei selbst 😉 Herzliche Grüße, Frances

  • Silke

    Liebe Frances, was für ein schönes Rezept, dass werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren, da meine Tochter sich vegetarisch ernährt. Liebe Grüße Silke

    • Frances

      Danke für die lieben Worte, Silke 🙂 Tofu ist der absolute Hit in der vegetarischen und veganen Ernährung, da er so viele Nährstoffe enthält. Viele Grüße, Frances

  • Britta von Backmaedchen1967

    Kartoffelbrei ist bei mir auch ein voller Kindheitsklassiker, wir haben ja früher meistens bei Oma gegessen da meine Mutter voll berufstätig war und dort gab es ihn auch immer mit geschmorten Zwiebeln und gerösteten fetten Speck. Wie auch Ronald schon schreib in den 60ern gab es Tofu noch nicht, da gab es dann eine Bratwurst dazu, was ich auch heute selber so noch gerne mache.

    Liebe Grüße
    Britta

    • Frances

      Liebe Britta, Kartoffelbrei ist einfach klasse – egal, was es dazu gibt 😉 Natürlich habe ich den Kartoffelbrei früher auch nicht mit Tofu gegessen, sondern mit Jagdwurst. Heute ernähre ich mich anders und bin umso glücklicher, dass Ich durch pflanzliche Alternativen auch heute noch in Kindheitserinnerungen schwelgen kann 😉 Liebe Grüße, Frances

  • Tina von Küchenmomente.de

    Liebe Frances,
    ich bin ja total begeistert von deinen Bildern – wirklich richtig toll! Und NATÜRLICH wird auch hier der Katoffelbrei seit Kindertagen heiß und innig geliebt! Besonders mit geschmorten Zwiebeln…sooo lecker! Gegen Tofu habe ich nix, das probiere ich gerne mal aus. Aber mit Gewürzgurken und mir, das wird in diesem Leben nichts mehr, die lasse ich dann einfach weg 😉 .
    Herzliche Grüße und alles Gute für 2020
    Tina

    • Frances

      Liebe Tina, danke für deine lieben Worte 🙂 Allein die Zwiebeln sind ja schon klasse, auch ohne Tofu & Gurke. Ich wünsche Dir auch alles Gute für das neue Jahr und liebe Grüße, Frances 🙂

  • Kathrina

    Liebe Frances,
    ein total spannendes Rezept, das ich so in der Kombination (auch ohne Tofu) noch nicht gekannt habe. Kartoffelbrei ist für mich auch ein Kindheitsklassiker. Bei uns gab es immer Hackfleischküchle dazu und ich habe in den Kartoffelbrei immer ein Loch gemacht und das mit Soße aufgefüllt.
    Liebe Grüße,
    Kathrina

    • Frances

      Hahaha, haben wir unseren Kartoffelbrei nicht alle so gegessen? Das ist wirklich schön und ich würde mich freuen, wenn du mein Rezept mal ausprobierst 😉 Liebe Grüße, Frances!

  • Jill

    Hallo!
    Das ist aber ein sehr tolles Rezept, das du aus deiner Kindheit mitgebracht hast! Es ist ganz nach meinem Geschmack und ich werde es sicher einmal ausprobieren!
    LG,
    Jill

  • Sylvia von Brotwein

    So eine ähnliche Stippe hat meine Mutter auch gemacht, wobei ich die Gurken darin ganz grässlich fand. Nachdem ich inzwischen so vieles Esse was ich als Kind nicht mochte, könnte ich das mal ausprobieren! Vielen Dank für die Erinnerung. Lieben Gruß Sylvia

    • Frances

      Das ist ja ein Zufall, Sylvia! Ich liebe die Gewürzguken darin fast am meisten 😉 Einen Versuch ist es definitiv wert!
      Liebe Grüße, Frances

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