Beeren-Mascarpone-Kuchen

(Werbung) Die Beerenzeit ist eröffnet und das feiern wir mit einem Kuchen – einem Kuchen der ganz besonderen Art! Mein Beeren-Mascarpone-Kuchen kommt gleich mit 3 unwiderstehlichen Schichten daher. Dabei trifft luftiger Biskuit auf eine zarte Mascarponecreme. Den krönenden Abschluss bildet eine große Handvoll gemischter Beeren, die nicht nur den Kuchen perfekt machen, sondern auch den Sommer einläuten.

 

Beeren-Mascarpone-Kuchen

 

Der Sommeranfang liegt hinter uns. Auch wenn er dieses Mal wettertechnisch nicht das Highlight war, läutet er dennoch die schönste Zeit des Jahres ein. Lang sehnt man sie herbei, ebenso wie die damit verbundenen Freibadbesuche, Festivals, Urlaubstage und Grillpartys. Natürlich sind auch für mich diese Dinge wichtig und wunderbar. Doch ich freue mich auch auf das heimische Obst, Gemüse und besonders auf die Beeren.

Für die europäische und vor allem die deutsche Landwirtschaft ist der Sommer die Haupterntezeit. Von allen möglichen Kohlarten, über Äpfel und Birnen, bis hin zu Getreide wird in der warmen Hälfte des Jahres alles geerntet. Während wir also in der Sonne entspannen, sind die Landwirte bis spät abends unterwegs.

Dank der Globalisierung und dem Import ausländischer Waren, haben wir allerdings auch im Winter keine leeren Supermarktregale. Doch bei Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren & Co. lohnt es sich auf regionale Früchte zu warten. Das hat verschiedene Gründe, die ich in meinem Rezept für buntes Wintergemüse vom Blech bereits erläutert habe (Stichwort: Nachhaltigkeit).

 

Beeren-Mascarpone-Kuchen

 

Besonders Spaß macht es die Beeren selbst zu pflücken. Haltet doch mal die Augen offen. Vielleicht gibt es bei Euch in der Nähe ein Erdbeerfeld oder eine Heidelbeerplantage, auf denen die Früchte selbstgepflückt werden dürfen. Egal, was dabei herauskommt oder Ihr aus Zeitgründen doch lieber zur fertig verpackten Ware greift, über ein Plätzchen auf meinem Beeren-Mascarpone-Kuchen würden sich sicherlich beide Varianten freuen.

 

– Schicht für Schicht zum Kuchenglück: Mein Beeren-Mascarpone-Kuchen –

 

Mein Beeren-Mascarpone-Kuchen hat alles, was ein Kuchen so braucht. Zunächst stellt Ihr eine Art Biskuitteig her, der als Basis dient. Anschließend kommt eine große Portion Mascarpone darauf. Diese erinnert nach dem Backen an cremigen Käsekuchen. Zu guter Letzt wird er mit süß-säuerlichen Beeren gekrönt. Lecker, lecker und nochmal lecker!

Welche Beeren Ihr für meinen Beeren-Mascarpone-Kuchen verwendet ist ganz Euch überlassen. Richtet Euch am besten nach der aktuellen Saison und natürlich nach Euren persönlichen Vorlieben. Um Euch die Entscheidung etwas zu erleichtern, möchte ich Euch im Nachfolgenden einen kleinen Einblick in das Who-is-who der heimischen Beerenwelt geben.

 

Beeren-Mascarpone-Kuchen

 

– Beeren-Mascarpone-Kuchen: Welche Beeren passen am besten? –

 

Ich muss zugeben, der Begriff »Beeren« ist wirklich recht allgemein gehalten. Das ist auch gut so und zu 100 Prozent beabsichtigt. Damit möchte ich Euch die freie Wahl lassen. Für meinen Beeren-Mascarpone-Kuchen habe ich meine persönlichen Favoriten Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren und Brombeeren verwendet. Doch auch Johannisbeeren oder Stachelbeeren würden auf ihm einen recht guten Eindruck machen. Die Auswahl ist groß und die Entscheidung nicht leicht. Doch vielleicht hilft es euch, wenn ich Euch meine fünf liebsten Beeren vorstelle:

 

Erdbeeren – der allseits beliebte Klassiker

Als erstes erobern Erdbeeren die Supermärkte und Marktstände. Die lang erwartete Saison beginnt im Mai und reicht bis in den Juli hinein. Glänzen können Erdbeeren vor allem mit einem hohen Ballaststoffgehalt und den damit verbundenen verdauungsfördernden Eigenschaften. Weiterhin enthalten Erdbeeren reichlich Vitamin C – sogar mehr als Zitronen und Orangen. Auch mit Mineralstoffen wird an der Erdbeerfront nicht gegeizt. Zu nennen sind unter anderem Zink, Kalzium und Eisen. Darüber hinaus enthalten Erdbeeren sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe, die vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Und übrigens: Erdbeeren sind genau genommen gar keine Beeren, sondern Nüsse. Doch da die Bezeichnung »Erdnüsse« bereits vergeben ist, bleiben wir einfach bei Erdbeeren.

 

Erdbeeren für Beeren-Mascarpone-Kuchen

 

Johannisbeeren – ein bisschen süß, ein bisschen sauer

Einen Monat nach den Erdbeeren werden auch die Johannisbeeren so langsam reif. Ihre Saison geht von Juni bis August. Auch sie können mit einem hohen Vitamin-C-Gehalt sowie reichlich Ballaststoffen glänzen. Obwohl Johannisbeeren auch in den Farben Schwarz und Weiß angebaut werden, findet man diese recht selten, da sie dem Rest der Welt – ähnlich wie weißer Spargel – weitestgehend unbekannt sind.

 

Himbeeren – viele Kerne, aber dennoch unwiderstehlich

Mein persönliches Sommer-Highlight sind Himbeeren. Die süß-säuerlichen Beeren haben von Juni bis Oktober Saison, in der sie auch teilweise wild wachsen. Sie sind recht unempfindlich und daher ein pflegeleichtes Gartengewächs. Der Griff zur Himbeere lohnt sich, denn sie sind reich an Vitamin B und C sowie Mineralstoffen wie Phosphor und Kalzium, welche wichtig für starke Zähne und Knochen sind.

 

Heidelbeeren – das Superfood unter den heimischen Beeren

Heidelbeeren sind die geheimen Stars am Beerenhimmel. Das heimische Superfood hat hierzulande von Ende Juni bis September Saison. Was die Heidelbeere so besonders macht, ist neben ihrem Geschmack, ihr hoher Nährstoffgehalt. Sie enthalten reichlich Vitamin A, C und E, welche gut für die Augen sowie die Zellstruktur sind. Weiterhin schützen Antioxidantien den Körper vor freien Radikalen.

 

Erdbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren & Himbeeren

 

Brombeeren – die dunkle Versuchung

Last but not least und mit eine meiner Lieblingsbeeren: Die Brombeere. Sie sehen nicht nur klasse aus und färben Smoothies intensiv violett, sondern enthalten obendrein viel Vitamin C und Ballaststoffe. Kaufen könnt Ihr die dunklen Beeren in Deutschland von Juli bis bis Oktober. Mit etwas Glück findet Ihr vielleicht ein paar wild gewachsene Büsche am sonnigen Waldrand oder an einer hellen Lichtungen.

 

Es gibt natürlich noch weitere Beeren, wie zum Beispiel Cranberries, Maulbeeren oder auch Sanddorn. Doch ich denke, die beliebtesten habe ich aufgezählt. Außerdem ist es mir wichtig, dass Ihr die Zutaten, die ich in meinen Rezepten verwende auch bei Euch im Supermarkt findet. Doch egal, für welche Beeren Ihr Euch entscheidet, gesund und lecker sind sie alle. So machen sie meinen Beeren-Mascarpone-Kuchen zu einem echten Sommerkuchen, der schnell gebacken ist und die Wünsche jedes Beerenfans wahr werden lässt.

 

Viel Spaß und carry on cooking!

 

Lecker für jeden Tag - Blogevent

 

P.S.: Mit meinem Rezept für Beeren-Mascarpone-Kuchen nehme ich mal wieder an der Blogger-Aktion »Lecker für jeden Tag« teil. Eine Aktion mit der ich und weitere großartige Blogger Euch jeden Monat tolle Rezepte präsentieren. Diesen Monat lautet das Thema »Beerig lecker«.
Ihr wollt noch mehr Rezepte? Dann schaut auf diesen tollen Blogs vorbei oder folgt uns auf Facebook und Instagram.

Applethree: Easy Pfannkuchen-Cake mit Beeren-Quarkfüllung
FaBa-Familie aus Bamberg: Rote Grütze mit Grießschnitten
Fränkische Tapas: Käsekuchen mit Beeren
Jessis Schlemmerkitchen: Johannisbeeren-Buttermilch Mini-Gugelhupfe
kohlenpottgourmet: Ziegenkäse-Crostini mit Himbeer-Thymian-Sauce
Küchenliebelei: Asiatische Rindfleisch-Frikadellen mit Beerensauce
Küchenmomente: Bienenstich-Taler mit frischen Erdbeeren
Lebkuchennest: Streußel-Butterkuchen mit Gartenbeeren
Papilio Maackii: Mini Beeren Galettes
Sommermadame.com: Erdbeertarte mit Pudding
The Apricot Lady: Himbeersaft… beerig lecker!
ÜberSee-Mädchen: Erdbeer-Ricotta-Crostata

 

Rezept drucken
Beeren-Mascarpone-Kuchen
Beeren-Mascarpone-Kuchen
Vorbereitung 25 Minuten
Kochzeit 80 Minuten
Portionen
Stück
Zutaten
Biskuitboden
Mascarponecreme
Außerdem
  • 500 g Beeren (z.B. Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, etc.)
  • Puderzucker (nach Bedarf)
Vorbereitung 25 Minuten
Kochzeit 80 Minuten
Portionen
Stück
Zutaten
Biskuitboden
Mascarponecreme
Außerdem
  • 500 g Beeren (z.B. Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, etc.)
  • Puderzucker (nach Bedarf)
Beeren-Mascarpone-Kuchen
Anleitungen
  1. Die Beeren waschen und trocknen. Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Eine Springform (22-26 cm Durchmesser) mit etwas Butter ausfetten und mit Mehl bestäuben. Alternativ könnt Ihr die Form auch mit einem Blatt Backpapier auslegen. Tipp: Dieses lässt sich einfacher bändigen, wenn Ihr es vorher ordentlich zusammenknüllt und wieder glatt streicht.
  2. Für den Teig die Eier in eine große Schüssel schlagen und für mindestens 3 Minuten auf schneller Stufe cremig rühren, sodass sie ihr Volumen mindestens verdoppeln. Nach und nach den Zucker hinzugeben und ganz zum Schluss die sehr weiche Butter unterrühren.
  3. Das Weizenmehl mit dem Backpulver mischen und behutsam unter die Ei-Butter-Zucker-Mischung heben. Dabei sollte so wenig Luft wie möglich entweichen, damit der Kuchen nachher schön locker wird. Den Teig in die Springform geben und etwas glattstreichen.
  4. Für die Creme alle Zutaten (Mascarpone, Milch, Eier & Zucker) miteinander verrühren und zum Schluss mit etwas Zitronenabrieb verfeinern. Die Creme auf dem Teig verteilen und abschließend die Beeren darauf platzieren.
  5. Den Kuchen für 70-80 Minuten bei 160 Grad backen, sodass die Beeren ihre Flüssigkeit verlieren, der Rand goldbraun wird und die Creme stockt.
  6. Den Beeren-Mascarpone-Kuchen aus dem Backofen holen, in der Form vollständig auskühlen lassen und nach Bedarf mit Puderzucker bestreuen. Fertig!
Rezept Hinweise

Nährwerte pro Stück (circa):

Kalorien | 568 kcal
Kohlenhydrate | 56 g
Eiweiß | 13 g
Fett | 32 g

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20 thoughts on “Beeren-Mascarpone-Kuchen”

  • Hallo liebe Frances,
    das ist ja wirklich Sommer pur auf dem Kuchenteller – wow ! Dein Kuchen macht auf einer Kaffeetafel richtig was her und ich kann mir vorstellen, der ist in Null Komma Nichts verputzt.
    Danke auch für den Beeren-Überblick – das sind richtige Superfrüchte, was ? So klein und so viel Power. Hach, ich freue mich, dass die Beerenzeit noch etwas anhält und ich freue mich schon, die Brombeersträucher zu plündern !
    Hab einen schönen Sonntag,
    liebste Grüße,
    Stephie

    • Liebe Stephie, vielen Dank für die lieben Worte. Der Kuchen war wirklich total schnell weg, aber allein ich hab schon 2 Stück gegessen 😉 Die Beeren haben es mir einfach angetan. Und ja, auch weil sie so gesund sind. Ich wünsch Dir viel Spaß mit den Brombeeren und sende sonnige Grüße!

  • Hallo Frances,
    ich sehe schon, du bist auch ein echter Beerenfan! Zur Zeit freue ich mich täglich über die farbenfrohen Leckelis in meinem Garten. Herrlich! Genauso wie dein Kuchen, der garantiert ein Highlight auf jeden Kaffeetisch ist 🙂 .

    Sonnige Grüße
    Tina

    • Hallo liebe Tina und vielen Dank für die herzerwärmenden Worte. Beeren sind wirklich großartig und es freut mich, dass du sie auch so sehr magst. Aus dem eigenen Garten sind sie natürlich noch viel besser 😉
      Viele Grüße, Frances

  • Om nom nom…. diese drei Schichten sehen zum anbeißen aus..oder zum Mitnehmen….also wenn du noch ein Stückchen hättest…? Ich dachte ja erst, dass es recht aufwendig wäre, aber dein Rezept klingt in der Zubereitung doch gut machbar, von daher kann das direkt mal mit auf die Merkliste 😉
    Ganz liebe Grüße
    Elsa ♥

    • Herzlichen Dank liebe Elsa 🙂 Für dich ist immer ein Stück da – sogar ein großes 😉 Der Kuchen muss zwar eine ganze Weile im Ofen backen, aber aufwendig ist er wirklich nicht. Das Ergebnis ist allerdings zum Niederknien!

  • Wow, so ein grundlegendes Beeren-Wissen ist nicht schlecht und ich habe wieder etwas gelernt – danke. Dein Kuchen sieht super lecker aus, den muss ich in der Saison fast noch probieren – für mich am liebsten mit Erd- oder Himbeeren 😉 Viele Grüße vom Bodensee, Isabelle

    • Vielen, vielen Dank liebe Isabelle 🙂 Schön, dass ich mit meinem Post ein bisschen Wissen vermitteln konnte. Ich denke es ist immer gut zu wissen, was man mit der Nahrung außer Kalorien noch so zu sich nimmt 😉 Mein Favorit sind ebenfalls Himbeeren. Auf die freue ich mich das ganze Jahr.
      Schöne Grüße aus dem Norden, Frances 🙂

  • Liebe Frances,
    das ist ein richtiger Sommerkuchen und ich kann mir gut vorstellen, auf der Terrasse zu sitzen und ein Stückchen davon zu verputzen.
    Tolles Rezept!

    Liebe Grüße
    Jessi

    • Dankeschön Jessi 🙂 Da würde ich mich glatt dazu setzen. Setzt doch schon mal Wasser auf, ich bring den Kuchen mit 😉
      Liebe Grüße, Frances

  • Ich bin auch ein großer Beerenfan. Himbeeren, Heidelbeeren und Stachelbeeren gibt es in meinem Garten. Erdbeeren pflücke ich am liebsten auf dem Erdbeerfeld. Dein Kuchen passt da perfekt und so schön crmeig sieht er auch noch aus.

    • Vielen Dank für die lieben Worte Gülsah 🙂 Beeren aus dem eigenen Garten sind traumhaft. Lass sie Dir schmecken!
      Beste Grüße, Frances 🙂

  • Bääm! Kann ich bitte gleich ein Stück haben? Der sieht einfach köstlich aus. Und wenn ich dann lese, Biskuit, zarte Mascarponecreme und eine große Handvoll Beeren.. dann läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen! Und ich höre vor allem den Sommer schon rufen!
    Ich finde es übrigens auch richtig toll die Beeren selbst zu pflücken. Bei uns in der Nähe hat es leider nur ein Erdbeerfeld, aber zum Glück haben meine Eltern in ihrem Garten ein wenig ausgesorgt und ich kann das ein oder andere Schälchen gefüllt mit Beeren ebenfalls mitnehmen.
    Liebste Grüße, Anastasia

    • Liebe Anastasia, ich bin ganz aus dem Häuschen und freue mich riesig, dass Dir mein Kuchen so gut gefällt. Bei uns in Niedersachen gibt es zum Glück viele Erdbeer- und Heidelbeerfelder, auf denen man selbst pflücken kann. Das nutze ich gern, da ich keinen eigenen Garten habe und auch sonst niemanden kenne, der selbst Beeren anbaut. Zur Not gibt es halt welche vom Markt 😉
      Sonnige Grüße, Frances

    • Herzlichen Dank liebe Marie-Louise 🙂 Es geht doch nichts über die Lieblingsbeeren im Grundnahrungsmittel Kuchen 😉
      Liebe Grüße, Frances

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